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Beschreibung:

Mit den CompanyFlex-Anschlüssen der Telekom lassen sich sowohl SIP-Trunks als auch Einzel-Leitungen anbinden (auch gleichzeitig). CompanyFlex-Anschlüsse können über Telekom-Leitungen und auch über Leitungen von anderen Providern registriert werden. Da die Rufnummern in mehreren CompanyFlex-Leitungen verwendet werden können, lassen sich auch ein Loadbalancing sowie redundante Szenarien umsetzen.

In diesem Artikel wird beschrieben wie ein SIP-Trunk auf einem Telekom CompanyFlex Anschluss mit dem Setup-Assistenten eingerichtet werden kann.


Voraussetzungen:


Vorgehensweise:

Einrichtung der CompanyFlex-Leitung mit dem Setup-Assistenten:

1. Führen Sie in LANconfig einen Rechtsklick auf den Router aus und wählen im Kontextmenü Setup-Assistent.

2. Wählen Sie den Setup-Assistenten Voice-over-IP / All-IP einrichten aus.

3. Wählen Sie Verbindung mit einem Telekom CompanyFlex SIP-Trunk.

4. Wählen Sie CompanyFlex Trunk aus.

5. Übertragen Sie die Telefonie-Anmeldedaten, welche Sie in Ihrem Telekom-Konto einsehen können, in die zugehörigen Felder in LANconfig.

Info:
Der Outbound-Proxy *.secondary.companyflex.de wird nur in Redundanz-Szenarien benötigt und wird daher hier nicht vergeben.

6. Hinterlegen Sie folgende Parameter:

  • Ortsvorwahl des Anschlusses: Tragen Sie die Ortsvorwahl ohne führende Null ein.
  • Durchwahlnummer: Hinterlegen Sie die Stammnummer ohne die Ortsvorwahl.
  • Standard-Rufnummer: Die Standard-Rufnummer wird bei ausgehenden Telefonaten verwendet, wenn die Zuordnung zu einer internen Nummer nicht möglich ist.
  • Rufnummernblock: Hinterlegen Sie bei Bedarf den von Ihrem Provider zugewiesenen Rufnummernblock.

7.  Die nächsten Schritte können Sie mit einem Klick auf Weiter bestätigen.

Bei Bedarf können Sie noch SIP-Benutzer oder auch Analog-Benutzer erstellen (falls der Router über Analog-Schnittstellen verfügt).

8. Schließen Sie den Setup-Assistenten zuletzt mit einem Klick auf Fertig stellen ab.



Zusätzliche Konfigurations-Schritte bei Verwendung einer Internet-Verbindung von einem anderen Provider als der Telekom:

Wird eine Internet-Verbindung eines anderen Providers als der Telekom verwendet, muss die Signalisierungs- und Sprach-Verschlüsselung für die CompanyFlex-Leitung im Router zwingend aktiviert werden.

Weiterhin muss ein DNS-Server verwendet werden, der das Feature ECS (EDNS Client Subnet) unterstützt, etwa der DNS-Server Quad9 mit der IP-Adresse 9.9.9.11. 

1. Anpassen der Signalisierungs- und Sprachverschlüsselung:

1.1 Öffnen Sie die Konfiguration des Routers in LANconfig und wechseln in das Menü Voice Call Manager → Leitungen → SIP-Leitungen.

1.2 Markieren Sie die SIP-Leitung und klicken auf Bearbeiten.

1.3 Wechseln Sie in den Reiter Sicherheit und ändern folgende Parameter:

  • Signalisierungs-Verschlüsselung: Wählen Sie im Dropdown-Menü TLS 1.2 aus.
  • Sprach-Verschlüsselung: Wählen Sie im Dropdown-Menü Erzwingen aus.


2. Anpassen des DNS-Servers:

2.1 Wechseln Sie in das Menü IPv4 → DNS → Weiterleitungen.

2.2 Erstellen Sie einen neuen Eintrag und passen Sie folgende Parameter an:

  • Domäne: Tragen Sie die Wildcard * ein. Diese steht für beliebig viele Zeichen. Es werden also alle DNS-Anfragen an den hier hinterlegten DNS-Server weitergeleitet.
  • Routing-Tag: Hinterlegen Sie das Routing-Tag der Internet-Verbindung, sofern die SIP-Leitung über eine von 0 abweichende Route registriert wird. Belassen Sie den Wert ansonsten auf 0. 
  • Gegenstelle: Tragen Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein (in diesem Beispiel 9.9.9.11).